Montag, 21. Juli 2014

Glutamat nein danke: selbstgemachte Gemüsepaste zum Würzen

Hallo ihr Lieben,

Wie ist das eigentlich bei Euch so mit den Fertigprodukten? Also ich meine jetzt Würzmischungen, Brühwürfel usw. Benutzt ihr solche Produkte viel? Ich hatte früher mit Anfang 20 schon Einiges an solchen Tütchen parat z.B Chili con Carne, Gemüsebrühe, Fleischbrühe...Mit den Jahren und der wachsenden Kochbegeisterung hat sich das bei mir auf ein Minimum reduziert. Im Gegenteil, heute mische ich mir sogar selbst Kräuterwürzmischungen zusammen (nach Rezept aus dem Internet oder Frei Schnauze).
Das ich damit meiner Gesundheit und auch der meiner Familie einen rießen Gefallen mache ist ein schöner Nebeneffekt.

Das folgende Rezept ist mir beim Rumsurfen in diversen Kochforen schon ein paar Mal über den Weg gelaufen und ich hatte nun endlich mal Zeit es zu probieren. Zugegeben, sehr fotogen ist so eine Paste nicht gerade. Dank der Karotten nimmt sie nämlich so eine komische matschbraune Farbe an, aber ich verspreche euch - das vergesst ihr ganz schnell wenn ihr sie zum Würzen benutzt. Man schmeckt das Gemüse richtig kräftig raus, als ob man es gerade frisch geschnitten dazu gegeben hätte. Kein Vergleich mit Gemüsebrühpulver! Und für diesen Geschmack bin ich gewillt auch mal von der Optik abzusehen ;o)


Rezept für 2 Einmachgläser Gemüsepaste

1 Kilo Gemüse nach Geschmack z.B Karotten, Lauch, Zwiebeln, Selerie, Fenchel, Knoblauch....usw
150 gr Salz

Es ist unglaublich einfach. Ihr putzt das Gemüse, schneidet es klein und dann püriert ihr es im Mixer so fein wie möglich. Danach wird es mit dem Salz vermischt und in saubere Gläser gefüllt.
Nach einer Woche Ziehzeit ist es dann fertig zum Einsatz. Durch das Salz werden die Gemüsestücke konserviert und somit hält sich so ein Glas recht lange. 

Ich persönlich besitze leider (noch) keinen Mixer, weshalb ich mein Gemüse sehr fein kleingeschnitten habe und ihm dann mit dem Pürierstab zu Leibe gerückt bin. Ein ganz so feines Ergebnis wie im Mixer bekommt man damit nicht und es ist mühseelig weil man nicht alles auf einmal pürieren kann. Aber am Ende hat es bei mir trotzdem geklappt. Ein paar Stückchen darf es bei mir auch noch geben, ich mag das ganz gerne in Suppen und Saucen.

Und nun bin ich mal gespannt, was ihr zum Thema Fertigwürzmischungen zu sagen habt. 
Eine schöne Woche wünsch' ich euch! 

Bis Bald! Karin

Mittwoch, 16. Juli 2014

Die Pilzsaison beginnt: gefüllte Pfannkuchen mit Pfifferlingen aus dem Ofen

Hallo ihr Lieben,

ja ich weiß, das will jetzt eigentlich keiner im Hochsommer hören, aber der Herbst zeigt schon ein ganz kleines bisschen sein Gesicht!
Meine (Schwieger-)Familie besitzt ja einige Hektar Wald und als mein Mann dort vor einigen Tagen zum Abholzen war, entdeckte er einige Pfifferlinge. Nach gründlichem Putzen und Saubermachen blieben uns noch genau 160 Gramm übrig, genug um eine leckere Sauce zu machen.
Dazu habe ich ein paar Pfannkuchen gemacht und dann mit Pilz-Fleisch-Füllung im Ofen überbacken.

Habt ihr auch Lust? Na dann kommt hier das Rezept:



Teig:

- 1 Ei
- 100 gr Mehl
- 150 ml Milch
- 50 ml Rama Cremefine (oder Sahne)

Ergibt etwa 3-4 mittelgroße Pfannkuchen

Füllung:

- 150 gr frische Pfifferlinge 
- 1/2 rote Zwiebel
- 200 gr Hähnenbrustfilet (in kleine Würfel geschnitten)
- etwas Schnittlauch (kleingeschnitten)
- 100 ml Fleischbrühe
- 1 guter Schuss Rama Cremefine oder Sahne
- Pfeffer
(Mehl zum Binden)

Anmerkung: Ich werde nicht von Rama gesponsert, aber ich verwende Cremefine seit sehr vielen Jahren schon als Sahneersatz. Damit spart man sich doch einiges an Fett ein und geschmacklich tut es keinen Abbruch. Aber wie immer gilt: Kann man machen, muss man aber nicht. Normale Sahne geht ebenso.

Sonstiges:

- 1-2 EL geriebenen Käse für das Überbacken und etwas Petersilie zum Garnieren.

Den Teig stellt ihr her in dem ihr alle Zutaten gut verrührt. Dann werden die Pfannkuchen in etwas Öl ausgebacken und zur Seite gestellt.
In der selben Pfanne könnt ihr nun das Hähnchenbrustfilet anbraten, dann die Zwiebeln und die Pilze zugeben und weiterbraten. Hitze etwas runter regeln. Gebt 100 ml Brühe dazu und lasst das Ganze etwas einkochen. Dann wird ein guter Schuss Rama Cremefine dazugegeben und nach einem weiteren Aufkochen lassen könnt ihr die Sauce dann mit etwas Mehl binden. Pfeffer und Schnittlauch dazugeben, umrühren und noch kurz bei schwacher Hitze köcheln lassen.
Dann füllt ihr die Pilzsauce in die Pfannkuchen, rollt sie zusammen und legt sie in eine Auflaufform.
Käse darüber und ca. 10 Minuten unter dem Grill im Ofen überbacken. Ca. 200 Grad - damit der Käse schön braun wird.

Etwas Petersilie drüber streuen und heiß genießen. 



Freut ihr Euch auch schon so auf die Pilzsaison?

Liebe Grüße, Karin


 

Montag, 14. Juli 2014

Sommermärchen 2014 & Schoko-Crunch-Torte

Hallo ihr Lieben,

mensch war das ein Fußballabend gestern! Der reinste Krimi! Ich weiß gar nicht wie oft ich vor Schreck fast von der Bank gefallen bin. Wir hatten zusammen mit Freunden im Gartenhüttchen eins Bekannten geschaut. Ein echter Hammer. Zwischendurch dachte ich ja echt, das die Argentinier uns noch eins auf die Mütze geben. Aber Götze sei Dank gab es ja zum Schluß ein Happy End!

Also lassen wir unsere Adrenalinspiegel langsam wieder sinken und treiben stattdessen den Zuckerspiegel etwas in die Höhe. Elegante Überleitung, was? 
Die folgende Torte habe ich für das Familienfest am gestrigen Nachmittag gebacken und ich bin fast dran verzweifelt. Dank dem tollen Gewitterwetter ist mir meine Buttercreme nämlich nicht so richtig fest geworden! Ich weiß nicht ob ihr das schon mal bemerkt habt, aber bei schwülem Gewitterwetter wird Milch schnell sauer, Joghurt gerinnt gerne und Buttercreme wird...naja...weich eben. Ich glaube das hat irgendwie mit dem Luftdruck zu tun.

Natürlich sehr ärgerlich, wenn man Besuch erwartet und der Kuchen besonders toll sein soll. Ich neige in so Momenten ja zur kompletten Panik. Gut das mein ruhiger Gegenpol-Ehemann mir gut zugeredet hat und die Torte nach 3 Stunden Kühlschrank sogar fest geworden ist. Also alles halb so schlimm - puh! 

Zur Deko des Kuchens möchte ich vorweg sagen, das ich eigentlich ein paar hübsche Türmchen mit der Tülle spritzen wollte, das aber dank der weichen Buttercreme nicht  möglich war. Ich bin dann zu dieser spatanischen Haselnussdeko übergegangen. Hatte ein bisschen etwas von überdeminsionalem Hanuta, aber es war lecker ;-)



Und hier kommt das Rezept:

Schokoladen-Crunch-Torte mit Likör

Teig dunkel:

- 140 gr Zartbitterschokolade
- 380 gr Mehl
- 50 gr Kakao (ungesüsst)
- 3/4 Tasse Buttermilch
- 1 Vanilleschote
- 50 gr Butter
- 180 gr Zucker
- 1 EL Backpulver
- 1/4 TL Natron
- 1/3 Tasse Schokoladen - oder Kaffeelikör (z.B Kahlúa)
- 4 Eier
- 1 ordentliche Prise Salz

Teig hell:

- 140 gr Mehl
- 2 gest. TL Backpulver
- eine Prise Natron
- 1/3 Tasse Buttermilch
- 25 gr Butter
- 75 gr Zucker
- 2 Eier
- ca. 1-2 EL gehackte Haselnüsse (leicht geröstet)

Buttercreme:

- 225 gr Zartbitterschokolade
- 1/3 Tasse Schokolikör
- 1/2 Tasse Schlagsahne (Creme Double wer mag)
- 1/2 Tasse Puderzucker
-  100 gr Butter

Beide Teige sind einfach Rührteige.
Für den dunklen Teig schmelzt ihr die Schokolade über dem Wasserbad und stellt diese dann zur Seite. Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz vermischen.
Den Zucker mit der Butter cremig schlagen und die Eier einzeln nacheinander zufügen.
Buttermilch & Likör, sowie das Mark der Vanilleschote vermischen.
Zur Eiermaße im Wechsel mit den trockenen Zutaten geben.
Den Teig auf zwei Formen (Durchmesser 26cm) aufteilen und jeweils ca. 30 Minuten bei 175 Grad Umluft backen.
In der Zwischenzeit den hellen Teig auf die selbe Weise herstellen. Die Haselnüsse zum Schluß unterheben.

Alle drei Teigböden sehr gut auskühlen lassen.

Die Buttercreme nur aus zimmerwarmen Zutaten herstellen d.h Sahne und Butter früher rausnehmen und auf die Temperatur des Likörs angleichen.
Schokolade schmelzen und abkühlen lassen.
Nun die Schokolade mit dem Rührgerät aufschlagen und langsam Sahne und Likör, sowie den Puderzucker einrühren. Nun die weiche Butter mit dem Esslöffel langsam nach und nach zugeben und mit dem Rührgerät unterrühren. 

Als untersten Boden einen Schokoboden nehmen. Mit der Buttercreme bestreichen und den hellen Boden draufsetzen. Bestreichen und den zweiten dunklen Boden als Deckel verwenden. Torte rundherum mit Creme eindecken und zum Schluß mit Haselnusskrokant dekorieren.

Das Ganze mindestens 3-4 Stunden im Kühlschrank kühlen lassen!



Ich wünsche Euch eine tolle Woche! 

Karin 

 
 




Donnerstag, 10. Juli 2014

selbstgemachte Kokosmilch & wie öffne ich eigentlich eine Kokosnuss?

Hallo ihr Lieben,

na das ist ja ein tolles Sommerwetter. Nass, kalt und von der Sonne keine Spur. Selbst ich, als Nicht-Hitze-Fan, finde das ein bisschen arg kühl für Juli und wünsche mir den Sommer zurück. Zumindest so ein bisschen. Aber ich strotze dem Ganzen wacker. Nach meinem allwöchentlichen Spanischkurs bin ich erst Mal eine Runde ins Solarium gehüpft und habe meinen Vitamin D - Spiegel aufgetankt.
Danach bin ich mit ganz viel Tatendrang einkaufen gewesen und musste erfreut feststellen, das mein bevorzugter Discounter gerade Asiawoche hat. Perfekt! Gleich mal die wichtigsten Basics für die Asiaküche in den Wagen gepackt und dann beim Gemüseregal hängen geblieben. Kokosnüsse im Angebot! Hach! Daheim stellte sich dann die Frage: "Und wie kriege ich die nun auf?"
Aber in Zeiten von Internet ist auch das keine Frage, die sich nicht leicht beantworten lässt.
Okay, zugegeben - es gibt auf Youtube schon einige sehr fragliche Methoden. Ich betitel es jetzt einfach mal als "Männermethode", denn welche Frau rückt einer Kokosnuss mit Schlagbohrer und Hammer zu Leibe? Und wer räumt danach die Küche auf, hm?

Nee, also es geht auch einfacher. Ihr nehmt die reife Kokosnuss in die Hand und bohrt die drei Löcher auf, die an einer Seite zu finden sind. Ja okay, da kam bei uns echt der Schlagbohrer zur Hilfe, aber ich bin davon überzeugt das es auch mit einem Löffel gegangen wäre. Sooo hart waren die Löcher nämlich nicht. Aber mein Mann und seine Spielsachen, ne? Jedenfalls könnt ihr dann das Wasser der Kokosnuss in eine Schale ablassen und dann legt ihr die Kokosnuss ganz einfach für ca. 20 Minuten bei 170 Grad in den Backofen. Sie bekommt dann ganz von selbst Risse und wenn ihr sie rausnehmt knackt sie einfach auf beim Abkühlen.

Und was macht man nun mit so einer Kokosnuss? Da gibt es gleich mehrere Ideen: Ihr schält die Nuss (mit dem Sparschäler geht prima) und raspelt das "Fruchtfleisch". Die Raspeln könnt ihr dann zum Backen nehmen, als Deko oder einfach in den Teig rein. Man kann das Fruchtfleisch auch in Stücke schneiden und so essen. Dazu sollte die Nuss aber wirklich reif sein, sonst schmeckt es nicht. Der Reifetest ist ziemlich simpel. Wenn man die geschlossene Nuss schüttelt und hört das Wasser innen, dann ist sie gut.

Ich habe mich dann übrigens dazu entschieden eine Kokosmilch herzustellen. Diese geht ganz ähnlich wie z.B eine Mandelmilch.



Ihr raspelt die Kokosnuss (mit der Maschine oder mit einer Reibe), gebt es in eine Schale und übergießt die Raspeln mit ca. 400 ml heißem Wasser und dem Wasser aus der Nuss das ihr vorher aufgefangen habt. Das wird dann 30 Minuten so stehen gelassen und danach gründlich durchpüriert. Nun nehmt ihr ein sauberes Stoffküchentuch und legt es über eine Schüssel. Schüttet die Raspeln mit Wasser darauf und drückt die Flüssigkeit heraus. Das geht ein bisschen in die Arme, aber das Ergebnis ist eine wunderbare Kokosmilch, die ihr nun als Shake genießen dürft oder vielleicht in einem leckeren Thaicurry? Bei mir wird es wohl das Curry werden. Ich LIEBE Thaicurry. Falls Interesse daran besteht verrate ich euch auch gerne mal mein Rezept dafür.
Achja und zu den Mengenangaben. Eine normal große Kokosnuss ergibt etwa 500 ml Milch. 




Für diese Bilder bin ich übrigens echt durch die halbe Wohnung gerannt. So richtig Südseefeeling wollte sich aber nicht einstellen. Am Ende bin ich im Wohnzimmer gelandet und habe unseren Drachenbaum als Palmenersatz missbraucht ;o)




So, nun wünsch' ich euch eine schöne Restwoche und allen Fußballfans einen tollen Fußballabend am Sonntag. Ich drücke unseren Jungs in Brasilien ganz feste die Daumen!

Liebe Grüße, Karin


Dienstag, 8. Juli 2014

random facts about me : Heute erzähle ich mal von mir

Hallo ihr Lieben,

ich habe schon länger überlegt, ob ich hier so einen Post machen soll oder nicht.
Ich habe ja bisher nie so viel über mich erzählt und meine Postings mehr auf die kulinarischen Themen beschränkt. Jedoch merke ich in den Statistiken das meine "About me" - Seite immer häufiger angeklickt wird und deshalb erzähle ich Euch heute mal ein wenig von mir und ich würde mich freuen, wenn ihr mir ein paar Kommentare hinterlasst mit eurem Feedback. Wenn der Post gut ankommt, kann ich gerne öfters mal ein paar kleine Details aus meinem Leben einstreuen. Aber dazu dann später mehr.

Ja, wo fange ich denn nun an? Am besten ganz am Anfang!

Ich bin 1987 im Hochschwarzwald geboren und unweit davon aufgewachsen. Ich bin die Jüngste von drei Mädchen und ein richtiges Nesthäckchen. Ganze 12 Jahren trennen mich und meine älteste Schwester.

Ich war immer ein sehr ruhiges Kind und spielte viel alleine. Besonders meine Liebe zu Büchern war schon als Kind sehr groß und ich habe bis zum heutigen Tage so viele Bücher verschlungen, das ich noch nicht mal grob schätzen kann wie viele genau.

Ihr könnt euch sicherlich denken, das ich als Bücherwurm und sehr zurückhaltende Person als Teenager nicht unbedingt der Mittelpunkt aller Partys war. Das hat sich so im Laufe der Jahre aber ein bisschen geändert. Unter Freunden kann ich mittlerweile ziemlich viel quatschen, manchmal vielleicht ein wenig zu viel sogar. Unter Fremden jedoch fühle ich mich auch heute noch nicht so wohl und beobachte dann erst Mal ein wenig.

Neben meiner Liebe zu Büchern, gehe ich übrigens auch gerne joggen oder schwimmen und seit ich blogge habe ich auch mit dem Fotografieren angefangen. Mit dem Fotografieren tue ich mich manchmal noch etwas schwer, aber die Hauptsache ist ja, das es einem Spaß macht.

....achja und wenn keiner zuhört spiele ich auch gerne mal ein wenig Gitarre und singe (schräg) dazu, aber wirklich nur daheim und ohne Publikum. Wo wir schon beim Thema Musik sind: Meine Lieblingsband ist Snow Patrol und meine Lieblingssängerin Amy MacDonald. Ich liebe den schottischen Akzent und dieses Jahr führt uns unser Sommerurlaub auch endlich mal nach Schottland. Wir wollten ja schon so lange mal nach Schottland und nun ist es bald soweit - jippie :o) !

Wenn ich übrigens "wir" sage, meine ich meinen Mann, meine Tochter und mich. Wir sind seit 10 Jahren zusammen, seit Anfang 2012 Eltern und seit 2013 auch endlich verheiratet.
Manchmal hat man einfach Glück im Leben und die Beziehung zu meinem Mann sowie unsere Tochter zählen auf jeden Fall dazu. 

Ein weiterer Glücksgriff in meinem Leben war definitiv mein Job. Ich bin ganz zufällig vor 9 Jahren in eine Firma reingerutscht, ohne großartig zu wissen was mich erwarten würde.
Nach einer genialen Ausbildungszeit wurde ich schließlich übernommen und arbeite heute im Kundenservice und im direkten Verkauf. Beides macht mir (meistens) viel Spaß, so das ich auch nach meiner Babypause wieder gerne zurück in den Job gegangen bin. Allerdings mit weniger Stunden als zuvor, da ich ja auch noch Zeit für meine Tochter haben möchte.

So ihr Lieben, viel mehr fällt mir jetzt auf die Schnelle nicht mehr ein - ich hoffe ich konnte mich euch ein bisschen vorstellen und wie gesagt - ich freue mich auf Feedback :-)
 
Liebe Grüße, Karin 









Donnerstag, 3. Juli 2014

Shepherd's Pie

Hallo ihr Lieben,

eigentlich will man im Sommer ja keine so deftigen Gerichte essen, aber zumindest bei uns gibt es auch im Sommer sehr ungemütliche und kalte Tage.
Genau so ein Tag war zu Beginn der Woche und da bot es sich an mal wieder eine Sheperd's Pie zu machen. Shepherd's Pie (also ein "Schäferkuchen") ist ein traditonell englisches Gericht. Eigentlich benutzt man Lammfleisch, aber das ist hier in Form von Hackfleisch leider nicht so gut erhältlich.
Mit normalem Rinderhack bzw. gemischtem Hackfleisch schmeckt es aber auch sehr gut.



Rezept für eine Auflaufform (4 Personen)

- 400 gr Rinderhackfleisch (oder gemischt)
- 1 Dose Erbsen & Möhren (als Mischung erhältlich)
- 1 große Zwiebel 
- 250 ml Fleischbrühe
- 1 EL Tomatenmark
- etwas Paprikapulver (edelsüss)
- Salz & Pfeffer
- ein wenig Majoran
- 6 mittelgroße Kartoffeln (weichkochend)
- etwas Butter
- etwas Milch
- Muskatnuss 
- 2 EL ger. Käse 
- 1 EL Semmelbrösel
- Öl zum Braten
- etwas Mehl zum Binden

In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und die geschälten Kartoffeln weich kochen.

Das Hackfleisch in heißem Öl braten bis es braun ist. Zwiebeln gehackt dazugeben und beides kurz weiterbraten. Mit 250 ml Brühe ablöschen und bei mittlerer Hitze einkochen lassen.
Mit Tomatenmark, Paprikapulver, Salz, Pfeffer und Majoran würzen, dann die Dose mit dem Gemüse untermengen. Die Sauce mit etwas Mehl binden und dann bei schwacher Hitze etwas köcheln lassen.

Die Kartoffeln abgießen, zurück in den Topf machen und stampfen. Etwas Milch dazugeben und mit dem Schneebesen rühren, bis ein glatter Brei entsteht. Ggf. nochmal Milch zugießen, wenn es zu dick ist. Dann ein Stich Butter an den Brei geben und schmelzen lassen. Mit etwas Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Eine Auflaufform mit der Hackfleischmischung auffüllen und den Brei als Deckel darüber geben. So gut es geht glatt streichen. Mit dem Käse bestreuen. Für die perfekte Knusperkruste noch ein wenig Semmelbrösel (Paniermehl) dazu streuen. Den Auflauf bei 180 Grad (Umluft) in den Ofen stellen bis er anfängt zu bräunen. 



Dazu passt ein grüner Salat sehr gut! . 
Seht ihr den Dampf auf meinem Bild? Das kommt dabei raus, wenn man am Mittagstisch versucht Bilder vom Essen zu schießen - mehr Realife geht nicht! ;o)

Liebe Grüße, Karin 

 

Montag, 30. Juni 2014

Zupfbrot ala Kreativfieber & selbstgemachte Aioli

Hallo zusammen,

na, hattet ihr ein schönes Wochenende? Ich persönlich versuche mich momentan ein wenig aus meinem Motivationsloch zu ziehen.
Gar nicht so einfach leider. In letzter Zeit habe ich wenig gekocht und noch weniger gebacken und irgendwie ist die Zeit total an mir vorbeigerannt.

Naja jedenfalls habe ich mich dann gestern Abend endlich mal aufgerafft und habe uns zum Abendessen ein leckeres Zupfbrot gebacken. Das Rezept dafür habe ich auf Kreativfieber gesehen und musste ich unbedingt ausprobieren. Es ist super lecker und absolut empfehlenswert! Dazu gab es eine kleine, hausgemachte Aioli - im Grunde eine Mayonaise mit Knoblauchgeschmack. Aioli ist nicht nur zu frischem Brot eine super Ergänzung, sondern schmeckt auch hervorragend zu Gegrilltem. Ob Fleisch, Fisch oder Gemüse spielt dabei gar keine Rolle, es passt einfach immer.



Rezept Zupfbrot (von mir ein klein wenig abgeändert)

- 500 gr Mehl (405er)
- 250 gr  Vollkornmehl
- 4 EL Olivenöl
- 1,5 TL Salz
- 1 Prise Zucker
- 1 Würfel Hefe
- 450 ml lauwarmes Wasser
- 1 Stück Kräuterbutter, ca 150 gr*
 
* Ich habe selbstgemachte Zitronen-Thymian-Butter genommen, Rezept kann ich bei Interesse gerne mal posten*
 
Beide Mehlsorten und das Salz mischen. Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Zucker und Öl zugeben und die Wasser-Hefemischung über das Mehl gießen. Gut verkneten und ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
 
Den Teig nochmal gut durchkneten, eckig ausrollen und mit Kräuterbutter oder Belag nach Wahl bestreichen. Den Teig in längliche Streifen schneiden und diese einzeln zu einem "W" aufrollen. So das die Füllung nach innen ist.
Die Teig-W's einzeln nebeneinander in einer Backform aufstellen. Wenn nicht genug Teig ist die Zwischenräume größer machen, das geht beim Backen zusammen.
Ich habe eine runde Springform genommen und dann noch eine Kastenform. Dort habe ich übereinander gestapelt. Sieht man auf dem Bild ganz schön. Ist auch sehr gut geworden so :-)
 
Backzeit ca. 35 Minuten bei 175 Grad.

 
Rezept Aioli
 
- 250 ml Rapsöl (neutral)
- 2 Knoblauchzehen (mittelgroß)
- 1 Ei
- 1 TL Senf
- 1 TL Zucker
- 1 Prise Salz
- 1 EL heller Essig
 
 
Den Knoblauch fein würfeln oder pressen. Mit Ei, Senf, Zucker, Salz und Essig vermischen.
Mit dem Pürierstab pürieren und währendessen langsam das Öl zufließen lassen.
Es entsteht nach einigen Minuten eine fluffige Mayonaise, die herrlich nach Knoblauch duftet.

So, nun müsst ihr nur noch das frische Zupfbrot in die Aioli tunken und genießen ;-) Und dabei vielleicht unsere Jungs in Brasilien anfeuern!
 
Eine schöne Woche wünsch' ich euch!
 
Karin