Mittwoch, 30. Juli 2014

20.000 Klicks & Ziegenkäse im Zucchinipäckchen

Hallo ihr Lieben,

der Blog hat am Wochenende die 20.000 Klicks Marke geknackt - wow! Ich weiß gar nicht so genau was ich sagen soll außer: DANKE! <3 
Letzte Woche kamen auch drei neue Follower hinzu - also an dieser Stelle auch ein herzliches Willkommen in meiner kleinen virtuellen Küche!

Dear Readers,

my blog reached 20.000 Clicks a few days ago - wow! I don't know what to say, except of: THANK YOU! <3 Also, I got three new followers last week - so I wanted to say welcome to my little cyber kitchen!

Heute habe ich euch ein Rezept ausgesucht das sich jetzt im Sommer super als Vorspeise machen lässt. Zucchini gibt es momentan ja im Übermaß (bei vielen auch im Garten) und in Kombination mit dem Ziegenfrischkäse und der hausgemachten Tomatensauce - mhhhh!Und so geht's:

Today I have a recipe that you can use easily as a starter in your summer's menu. You get zucchinis everywhere these days (they also grow in many gardens) and in combination with the goatcheese and the homemade tomatosauce - mhhhh! So here's how its done:




Rezept für ca. 12 Zucchini-Päckchen

- 1 Rolle (200 gr) Ziegenkäse
- 2 Zucchinis
- 4 Tomaten
- 1 Charlotte
- 1 Lorbeerblatt
- 1 Hand voll Basilikum (klein geschnitten)
- 100 ml Balsamico
- 100 ml Apfelsaft 
-  ein paar lange Halme Schnittlauch zum Päckchen zubinden
-  Olivenöl
- Salz / Pfeffer

Die Zucchinis putzen und die Enden abschneiden. Mit einem Sparschäler (Hobel) feine Zucchinistreifen abschneiden und in etwas Olivenöl andünsten. Nicht braun werden lassen. Auf einem Papierküchentuch abtropfen lassen.
Tomaten mit heißem Wasser übergießen, häuten, entkernen und in Würfel schneiden.
Die Charlotte schälen und in feine Würfel schneiden.
Die Charlottenwürfel in heißem Olivenöl anschwitzen, dann die Tomatenwürfel, Basilikum und das Lorbeerblatt zugeben. Einkochen lassen bis es dickflüssig, aber noch stückig ist. Dann erkalten lassen.
Balsamico mit Apfelsaft mischen und in einem Topf köcheln lassen bis die Sauce sirupartig wird. 
Mit dem Löffel eine Kugel Ziegenfrischkäse machen und mit Zuccinistreifen zu einem Päckchen umwickeln. Den Schnittlauch kurz blancieren und dann zum zusammenbinden der Päckchen benutzen.
Die Päckchen auf der kalten Tomatensauce anrichten und im Ofen kurz anwärmen.
Mit Balsamico-Apfelsaft-Sauce beträufeln und sofort servieren. 

Recipe for approx. 12 goatcheese - zuccini pack's 

- 1 roll/pack (200 gr) Goatcheese
- 2 Zucchinis
- 4 Tomatos
- 1 red onion
- 1 bay leaf
- 1 hand full basil (cut in little pieces )
- 100 ml Balsamico
- 100 ml Applejuice
-  a few strings of chive for tying the packs together
-  Oliveoil
- salt / pepper

 Clean the zucchinis and remove the ends. Then use a vegetable peeler to cut thin layers.
Heat them up in a little bit of olive oil until they're smooth, but do not let them get brown.
Set them aside. Then peel the tomatos and the onion and cut both into little pieces.
Heat the union in olive oil and add the tomates, basil and the bay leaf. Let it cook until its thick but still lumpy. Remove the bay leaf and set aside. 
Mix the applejuice with the balsamico and let it cook until its thick like a syrup. Set aside.
Cut the goat chesse into pieces. Wrap the zucchini layers around and use the blanched chive strings to fix it together. Take a litte sauce, place the zucchini pack on it and heat it up in the oven for a few minutes. Take the balsamico - applesauce and sprinkle a litte bit over the whole dish. Serve immediately.

Uns haben diese Päckchen sehr gut geschmeckt - sie passen auch toll zu einem Salat. 
Würde mich freuen wenn ihr mir ein paar Kommentare hinterlasst. :-)

We liked the packs very much and they go nicely with a green salad. 
I would love to hear your feedback on this, so don't hesitate to comment. 
Thank you!

Eine schöne Woche wünsch ich Euch! 

Have a great week everyone!

Karin






Freitag, 25. Juli 2014

Geschenke aus der Küche #5: Schoko-Haselnuss-Pralinen

Hallo zusammen,

bevor ich mich dem heutigen Rezept wittme möchte ich kurz eine kleine Ankündigung machen:
Da mein Blog von recht vielen ausländischen Lesern geklickt wird, habe ich mich dazu entschlossen ab sofort meine Postings auch so gut es geht ins Englische zu übersetzen.
Die englische Textvariante wird als kursiver Text unter dem Deutschen eingefügt. 
Ich hoffe damit kann ich meinen englischsprachigen Lesern einen Gefallen tun und das es die deutschen Leser nicht stört. Wenn doch, sagt mir bitte Bescheid - dann versuche ich eine andere Lösung zu finden.

Before I start my today's posting, I would like to make a quick announcement:
I noticed a while ago, that my blog has a lot of readers from english speaking countrys.
Therefore I decided to translate my postings from now on. I would love to hear your feedback on this, so please don't hesitate to comment. Thanks!

So, und nun zum eigentlichen Post:

Am Wochenende sind wir zum Grillen bei Freunden eingeladen und da möchte ich natürlich, wie immer, ein kleines Geschenkchen mitbringen. Da die Gastgeberin schwanger ist, kommt ein Likör leider nicht in Frage und deshalb habe ich mal wieder Pralinen gemacht.
Erinnert ihr Euch noch an das letzte Mal? Da hatte ich diese gemacht.
Die heutigen finde ich aber noch viel besser!

This weekend we're invited at our friend's house for a little BBQ. Of course I want to bring a little present with me. Since our host is pregnant, alcohol is out of question and I decided to bring a few chocolates. Remember the last time I made chocolates? No? Well, see the link here. But I must say that this ones here were way better.

Für die Bilder musste ich übrigens ganzen Körpereinsatz bringen, da das beste Fotolicht in unserer Küche dummerweise an der Balkontüre ist und ich mal wieder auf dem Boden kriechend und auf dem Bauch liegend die Bilder schießen musste. Bernd sagt ja schon gar nichts mehr, wenn er mich mal wieder so in der Küche vorfindet. Der ist scheinbar als Foodblogger-Ehemann schon komplett abgehärtet (abgestumpft?!). 

 For those pictures I had a real work out. The best light in our kitchen is unfortunately next to the balcony door and once again I had to lie on the floor to get a few decent shots. Bernd didn't say a thing when he entered the kitchen and saw me like that. I guess as a food blogger's husband he just doesn't bother anymore.




Rezept für ca. 15 Pralinen

- 100 gr weiße Kuvertüre
- 50 gr Vollmilchkuvertüre
- 50 gr Zartbitter Kuvertüre
- 50 gr Noisette Schokolade
- 3 EL geröstete Haselnusskerne (gehackt)

Zuerst wird die weiße Schokolade geschmolzen und ca. 0,5 cm hoch in die Förmchen gefüllt.
Stellt die Form für ca. 10 Minuten in den Tiefkühler.
Dann schmelzt ihr alle anderen Schokosorten miteinander, gebt die Haselnüsse dazu und füllt sie die Förmchen damit auf.
Die Pralinen müssen min. 1-2 Stunden in den Kühlschrank und sollten dort auch gelagert werden, da sie schnell schmelzen.


Recipe for aprox. 15 Chocolates

- 3,5 oz. white couverture
- 1,5 oz  whole milk couverture
- 1,5 oz dark couverture
- 1,5 oz nougat chocolate ("Noisette") 
- 3 Tbsp. hazelnut (minced & roasted)

Melt the white chocolate, then fill about 0,5 cm into your chocolate pan.
Put it into the freezer for about 10 minutes, then melt all the others chocolates together and mix it with the hazelnuts. Fill the dark chocolates into the pan and put it into the fridge for at least 1-2 hours.



Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Have a great weekend!

Karin

Donnerstag, 24. Juli 2014

Ruccolasalat mit Hähnchen & Balsamico - Reduktion

Hallo Ihr Lieben,

das Wetter draußen macht was es will - also habe ich beschlossen auch zu machen was ich will und serviere Euch deshalb heute diesen super Sommersalat. Auch wenn es gerade üüüberhaupt nicht heiß ist. Tja! Aber das Wetter ändert sich auch so schnell, da kommt doch kein Mensch mehr mit...

**EDIT: Als ich den Beitrag geschrieben habe (gestern) war echt doofes Wetter und heute knallt uns die Sonne auf den Pelz - ich sage ja: Da kommt keiner mehr mit **

Diesen Salat mache ich schon seit Jahren immer und immer wieder. Wieso? Weil schnell gemacht, meistens alles im Haus (Ruccola kann auch durch anderen Salat ersetzt werden...) und super lecker. Der Pfiff an der Sache ist dabei wohl eindeutig die Balsamico-Reduktion.
Klingt jetzt sehr fancy und chic, aber im Grunde ist es ganz einfach...


How to make a "Balsamico-Reduktion"

1/2 halbe Tasse Balsamico in einen Topf geben und bei schwacher Hitze so lange köcheln lassen bis er halbwegs verdampft ist und eine Art Sirup zurückbleibt. 
Tipp: Gebt das Sirup gleich über den Salat, denn ohne Hitzeeinwirkung wird es schnell wieder fest und zäh. Kriegt man schlecht wieder aus dem Topf - ich weiß wovon ich rede ;o)



Für den Salat selbst braucht ihr (pie mal Daumen....)

- 2 Hände voll Ruccola (gewaschen)
- 1/2 Kugel Mozzarella (gewürfelt)
- 1 Tomate (gewürfelt)
- Salz (z.B Fleur de Sel) & Pfeffer
- etwas Olivenöl
- 1 Hähnchenminutenschnitzel (kross angebraten & ganz durchgegart, in Würfeln)
- 1/2 Avocado in Streifen geschnitten

Ihr mischt alle Zutaten miteinander, gebt Öl und die Reduktion drüber und würzt es dann nach Belieben. Das Hähnchenfleisch darf gerne noch heiß sein, muss es aber nicht zwingend. Der Salat ist auch super zur Resteverwertung geeignet!
Dazu würde ich euch übrigens noch ein frisches Knoblauchbrot empfehlen, das passt super dazu. Oder ein Baguette, Ciabata....
Und statt Mozzarella könnte man auch Feta oder einen guten Ziegenkäse nehmen. Hachja es gibt sooo viele Möglichkeiten: Nehmt einfach was euer Kühlschrank hergebt! 

Liebe Grüße,

Karin



Montag, 21. Juli 2014

Glutamat nein danke: selbstgemachte Gemüsepaste zum Würzen

Hallo ihr Lieben,

Wie ist das eigentlich bei Euch so mit den Fertigprodukten? Also ich meine jetzt Würzmischungen, Brühwürfel usw. Benutzt ihr solche Produkte viel? Ich hatte früher mit Anfang 20 schon Einiges an solchen Tütchen parat z.B Chili con Carne, Gemüsebrühe, Fleischbrühe...Mit den Jahren und der wachsenden Kochbegeisterung hat sich das bei mir auf ein Minimum reduziert. Im Gegenteil, heute mische ich mir sogar selbst Kräuterwürzmischungen zusammen (nach Rezept aus dem Internet oder Frei Schnauze).
Das ich damit meiner Gesundheit und auch der meiner Familie einen rießen Gefallen mache ist ein schöner Nebeneffekt.

Das folgende Rezept ist mir beim Rumsurfen in diversen Kochforen schon ein paar Mal über den Weg gelaufen und ich hatte nun endlich mal Zeit es zu probieren. Zugegeben, sehr fotogen ist so eine Paste nicht gerade. Dank der Karotten nimmt sie nämlich so eine komische matschbraune Farbe an, aber ich verspreche euch - das vergesst ihr ganz schnell wenn ihr sie zum Würzen benutzt. Man schmeckt das Gemüse richtig kräftig raus, als ob man es gerade frisch geschnitten dazu gegeben hätte. Kein Vergleich mit Gemüsebrühpulver! Und für diesen Geschmack bin ich gewillt auch mal von der Optik abzusehen ;o)


Rezept für 2 Einmachgläser Gemüsepaste

1 Kilo Gemüse nach Geschmack z.B Karotten, Lauch, Zwiebeln, Selerie, Fenchel, Knoblauch....usw
150 gr Salz

Es ist unglaublich einfach. Ihr putzt das Gemüse, schneidet es klein und dann püriert ihr es im Mixer so fein wie möglich. Danach wird es mit dem Salz vermischt und in saubere Gläser gefüllt.
Nach einer Woche Ziehzeit ist es dann fertig zum Einsatz. Durch das Salz werden die Gemüsestücke konserviert und somit hält sich so ein Glas recht lange. 

Ich persönlich besitze leider (noch) keinen Mixer, weshalb ich mein Gemüse sehr fein kleingeschnitten habe und ihm dann mit dem Pürierstab zu Leibe gerückt bin. Ein ganz so feines Ergebnis wie im Mixer bekommt man damit nicht und es ist mühseelig weil man nicht alles auf einmal pürieren kann. Aber am Ende hat es bei mir trotzdem geklappt. Ein paar Stückchen darf es bei mir auch noch geben, ich mag das ganz gerne in Suppen und Saucen.

Und nun bin ich mal gespannt, was ihr zum Thema Fertigwürzmischungen zu sagen habt. 
Eine schöne Woche wünsch' ich euch! 

Bis Bald! Karin

Mittwoch, 16. Juli 2014

Die Pilzsaison beginnt: gefüllte Pfannkuchen mit Pfifferlingen aus dem Ofen

Hallo ihr Lieben,

ja ich weiß, das will jetzt eigentlich keiner im Hochsommer hören, aber der Herbst zeigt schon ein ganz kleines bisschen sein Gesicht!
Meine (Schwieger-)Familie besitzt ja einige Hektar Wald und als mein Mann dort vor einigen Tagen zum Abholzen war, entdeckte er einige Pfifferlinge. Nach gründlichem Putzen und Saubermachen blieben uns noch genau 160 Gramm übrig, genug um eine leckere Sauce zu machen.
Dazu habe ich ein paar Pfannkuchen gemacht und dann mit Pilz-Fleisch-Füllung im Ofen überbacken.

Habt ihr auch Lust? Na dann kommt hier das Rezept:



Teig:

- 1 Ei
- 100 gr Mehl
- 150 ml Milch
- 50 ml Rama Cremefine (oder Sahne)

Ergibt etwa 3-4 mittelgroße Pfannkuchen

Füllung:

- 150 gr frische Pfifferlinge 
- 1/2 rote Zwiebel
- 200 gr Hähnenbrustfilet (in kleine Würfel geschnitten)
- etwas Schnittlauch (kleingeschnitten)
- 100 ml Fleischbrühe
- 1 guter Schuss Rama Cremefine oder Sahne
- Pfeffer
(Mehl zum Binden)

Anmerkung: Ich werde nicht von Rama gesponsert, aber ich verwende Cremefine seit sehr vielen Jahren schon als Sahneersatz. Damit spart man sich doch einiges an Fett ein und geschmacklich tut es keinen Abbruch. Aber wie immer gilt: Kann man machen, muss man aber nicht. Normale Sahne geht ebenso.

Sonstiges:

- 1-2 EL geriebenen Käse für das Überbacken und etwas Petersilie zum Garnieren.

Den Teig stellt ihr her in dem ihr alle Zutaten gut verrührt. Dann werden die Pfannkuchen in etwas Öl ausgebacken und zur Seite gestellt.
In der selben Pfanne könnt ihr nun das Hähnchenbrustfilet anbraten, dann die Zwiebeln und die Pilze zugeben und weiterbraten. Hitze etwas runter regeln. Gebt 100 ml Brühe dazu und lasst das Ganze etwas einkochen. Dann wird ein guter Schuss Rama Cremefine dazugegeben und nach einem weiteren Aufkochen lassen könnt ihr die Sauce dann mit etwas Mehl binden. Pfeffer und Schnittlauch dazugeben, umrühren und noch kurz bei schwacher Hitze köcheln lassen.
Dann füllt ihr die Pilzsauce in die Pfannkuchen, rollt sie zusammen und legt sie in eine Auflaufform.
Käse darüber und ca. 10 Minuten unter dem Grill im Ofen überbacken. Ca. 200 Grad - damit der Käse schön braun wird.

Etwas Petersilie drüber streuen und heiß genießen. 



Freut ihr Euch auch schon so auf die Pilzsaison?

Liebe Grüße, Karin


 

Montag, 14. Juli 2014

Sommermärchen 2014 & Schoko-Crunch-Torte

Hallo ihr Lieben,

mensch war das ein Fußballabend gestern! Der reinste Krimi! Ich weiß gar nicht wie oft ich vor Schreck fast von der Bank gefallen bin. Wir hatten zusammen mit Freunden im Gartenhüttchen eins Bekannten geschaut. Ein echter Hammer. Zwischendurch dachte ich ja echt, das die Argentinier uns noch eins auf die Mütze geben. Aber Götze sei Dank gab es ja zum Schluß ein Happy End!

Also lassen wir unsere Adrenalinspiegel langsam wieder sinken und treiben stattdessen den Zuckerspiegel etwas in die Höhe. Elegante Überleitung, was? 
Die folgende Torte habe ich für das Familienfest am gestrigen Nachmittag gebacken und ich bin fast dran verzweifelt. Dank dem tollen Gewitterwetter ist mir meine Buttercreme nämlich nicht so richtig fest geworden! Ich weiß nicht ob ihr das schon mal bemerkt habt, aber bei schwülem Gewitterwetter wird Milch schnell sauer, Joghurt gerinnt gerne und Buttercreme wird...naja...weich eben. Ich glaube das hat irgendwie mit dem Luftdruck zu tun.

Natürlich sehr ärgerlich, wenn man Besuch erwartet und der Kuchen besonders toll sein soll. Ich neige in so Momenten ja zur kompletten Panik. Gut das mein ruhiger Gegenpol-Ehemann mir gut zugeredet hat und die Torte nach 3 Stunden Kühlschrank sogar fest geworden ist. Also alles halb so schlimm - puh! 

Zur Deko des Kuchens möchte ich vorweg sagen, das ich eigentlich ein paar hübsche Türmchen mit der Tülle spritzen wollte, das aber dank der weichen Buttercreme nicht  möglich war. Ich bin dann zu dieser spatanischen Haselnussdeko übergegangen. Hatte ein bisschen etwas von überdeminsionalem Hanuta, aber es war lecker ;-)



Und hier kommt das Rezept:

Schokoladen-Crunch-Torte mit Likör

Teig dunkel:

- 140 gr Zartbitterschokolade
- 380 gr Mehl
- 50 gr Kakao (ungesüsst)
- 3/4 Tasse Buttermilch
- 1 Vanilleschote
- 50 gr Butter
- 180 gr Zucker
- 1 EL Backpulver
- 1/4 TL Natron
- 1/3 Tasse Schokoladen - oder Kaffeelikör (z.B Kahlúa)
- 4 Eier
- 1 ordentliche Prise Salz

Teig hell:

- 140 gr Mehl
- 2 gest. TL Backpulver
- eine Prise Natron
- 1/3 Tasse Buttermilch
- 25 gr Butter
- 75 gr Zucker
- 2 Eier
- ca. 1-2 EL gehackte Haselnüsse (leicht geröstet)

Buttercreme:

- 225 gr Zartbitterschokolade
- 1/3 Tasse Schokolikör
- 1/2 Tasse Schlagsahne (Creme Double wer mag)
- 1/2 Tasse Puderzucker
-  100 gr Butter

Beide Teige sind einfach Rührteige.
Für den dunklen Teig schmelzt ihr die Schokolade über dem Wasserbad und stellt diese dann zur Seite. Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz vermischen.
Den Zucker mit der Butter cremig schlagen und die Eier einzeln nacheinander zufügen.
Buttermilch & Likör, sowie das Mark der Vanilleschote vermischen.
Zur Eiermaße im Wechsel mit den trockenen Zutaten geben. Ganz zum Schluß die Schokolade unterrühren.
Den Teig auf zwei Formen (Durchmesser 26cm) aufteilen und jeweils ca. 30 Minuten bei 175 Grad Umluft backen.
In der Zwischenzeit den hellen Teig auf die selbe Weise herstellen. Die Haselnüsse zum Schluß unterheben.

Alle drei Teigböden sehr gut auskühlen lassen.

Die Buttercreme nur aus zimmerwarmen Zutaten herstellen d.h Sahne und Butter früher rausnehmen und auf die Temperatur des Likörs angleichen.
Schokolade schmelzen und abkühlen lassen.
Nun die Schokolade mit dem Rührgerät aufschlagen und langsam Sahne und Likör, sowie den Puderzucker einrühren. Nun die weiche Butter mit dem Esslöffel langsam nach und nach zugeben und mit dem Rührgerät unterrühren. 

Als untersten Boden einen Schokoboden nehmen. Mit der Buttercreme bestreichen und den hellen Boden draufsetzen. Bestreichen und den zweiten dunklen Boden als Deckel verwenden. Torte rundherum mit Creme eindecken und zum Schluß mit Haselnusskrokant dekorieren.

Das Ganze mindestens 3-4 Stunden im Kühlschrank kühlen lassen!



Ich wünsche Euch eine tolle Woche! 

Karin 





Donnerstag, 10. Juli 2014

selbstgemachte Kokosmilch & wie öffne ich eigentlich eine Kokosnuss?

Hallo ihr Lieben,

na das ist ja ein tolles Sommerwetter. Nass, kalt und von der Sonne keine Spur. Selbst ich, als Nicht-Hitze-Fan, finde das ein bisschen arg kühl für Juli und wünsche mir den Sommer zurück. Zumindest so ein bisschen. Aber ich strotze dem Ganzen wacker. Nach meinem allwöchentlichen Spanischkurs bin ich erst Mal eine Runde ins Solarium gehüpft und habe meinen Vitamin D - Spiegel aufgetankt.
Danach bin ich mit ganz viel Tatendrang einkaufen gewesen und musste erfreut feststellen, das mein bevorzugter Discounter gerade Asiawoche hat. Perfekt! Gleich mal die wichtigsten Basics für die Asiaküche in den Wagen gepackt und dann beim Gemüseregal hängen geblieben. Kokosnüsse im Angebot! Hach! Daheim stellte sich dann die Frage: "Und wie kriege ich die nun auf?"
Aber in Zeiten von Internet ist auch das keine Frage, die sich nicht leicht beantworten lässt.
Okay, zugegeben - es gibt auf Youtube schon einige sehr fragliche Methoden. Ich betitel es jetzt einfach mal als "Männermethode", denn welche Frau rückt einer Kokosnuss mit Schlagbohrer und Hammer zu Leibe? Und wer räumt danach die Küche auf, hm?

Nee, also es geht auch einfacher. Ihr nehmt die reife Kokosnuss in die Hand und bohrt die drei Löcher auf, die an einer Seite zu finden sind. Ja okay, da kam bei uns echt der Schlagbohrer zur Hilfe, aber ich bin davon überzeugt das es auch mit einem Löffel gegangen wäre. Sooo hart waren die Löcher nämlich nicht. Aber mein Mann und seine Spielsachen, ne? Jedenfalls könnt ihr dann das Wasser der Kokosnuss in eine Schale ablassen und dann legt ihr die Kokosnuss ganz einfach für ca. 20 Minuten bei 170 Grad in den Backofen. Sie bekommt dann ganz von selbst Risse und wenn ihr sie rausnehmt knackt sie einfach auf beim Abkühlen.

Und was macht man nun mit so einer Kokosnuss? Da gibt es gleich mehrere Ideen: Ihr schält die Nuss (mit dem Sparschäler geht prima) und raspelt das "Fruchtfleisch". Die Raspeln könnt ihr dann zum Backen nehmen, als Deko oder einfach in den Teig rein. Man kann das Fruchtfleisch auch in Stücke schneiden und so essen. Dazu sollte die Nuss aber wirklich reif sein, sonst schmeckt es nicht. Der Reifetest ist ziemlich simpel. Wenn man die geschlossene Nuss schüttelt und hört das Wasser innen, dann ist sie gut.

Ich habe mich dann übrigens dazu entschieden eine Kokosmilch herzustellen. Diese geht ganz ähnlich wie z.B eine Mandelmilch.



Ihr raspelt die Kokosnuss (mit der Maschine oder mit einer Reibe), gebt es in eine Schale und übergießt die Raspeln mit ca. 400 ml heißem Wasser und dem Wasser aus der Nuss das ihr vorher aufgefangen habt. Das wird dann 30 Minuten so stehen gelassen und danach gründlich durchpüriert. Nun nehmt ihr ein sauberes Stoffküchentuch und legt es über eine Schüssel. Schüttet die Raspeln mit Wasser darauf und drückt die Flüssigkeit heraus. Das geht ein bisschen in die Arme, aber das Ergebnis ist eine wunderbare Kokosmilch, die ihr nun als Shake genießen dürft oder vielleicht in einem leckeren Thaicurry? Bei mir wird es wohl das Curry werden. Ich LIEBE Thaicurry. Falls Interesse daran besteht verrate ich euch auch gerne mal mein Rezept dafür.
Achja und zu den Mengenangaben. Eine normal große Kokosnuss ergibt etwa 500 ml Milch. 




Für diese Bilder bin ich übrigens echt durch die halbe Wohnung gerannt. So richtig Südseefeeling wollte sich aber nicht einstellen. Am Ende bin ich im Wohnzimmer gelandet und habe unseren Drachenbaum als Palmenersatz missbraucht ;o)




So, nun wünsch' ich euch eine schöne Restwoche und allen Fußballfans einen tollen Fußballabend am Sonntag. Ich drücke unseren Jungs in Brasilien ganz feste die Daumen!

Liebe Grüße, Karin