Donnerstag, 16. Juli 2015

Sauerkirsch Gelee oder auch: Wieso Lotte und ich keine Freunde wurden

Hallo ihr Lieben,

der Sommer ist im vollem Gange und so langsam tragen auch hier im Schwarzwald endlich die Bäume Früchte. Das dauert hier auf dem Berg leider immer ein wenig länger als bei den Nachbarn am Bodensee oder der Rhein-Main-Gegend. Mein Mann und meine Tochter waren diese Woche voller Elan damit beschäftigt die Kirschen unseres Sauerkirschbaumes zu pflücken.
Rund 1 Kilo haben sie pflücken können, an den Rest sind sie selbst mit Leiter nicht dran gekommen. Naja die Vögel werden sich freuen! ;-)  



So, nun hatte ich also einen Eimer voll Sauerkirschen und ehrlich gesagt überhaupt keine Lust diese winzigen Dinger zu entsteinen. Meine Mutter meinte dann "Koch Sie weich und dann lässt du sie durch die flotte Lotte." Die flotte was?! Die flotte Lotte! Das ist ein Küchengerät bzw eigentlich eher ein Sieb das mit Hilfe einer Drehscheibe Obst durch das besagte Sieb drücken kann. Eigentlich sehr simpel gemacht. Man füllt das Obst ein (gekocht) und oben wird dann gekurbelt und unten kommt das Muß raus. Soweit die Theorie. Da ich keine Lotte kaufen wollte, war meine Schwiegermutter so freundlich mir ihre auszuleihen. 



Die Sauerkirschen waren dann auch schnell gewaschen, entstielt und weich gekocht. Doch nun kam das Elend: Sauerkirsch - Kern - Maße einfüllen, die Drehscheibe aufsetzen und drehen....ja....ging nicht! Eine Umdrehung und die Fruchtmaße war AUF der Scheibe und nicht mehr drunter. Ooookay...also etwas Maße wieder rausgenommen und wieder versucht zu drehen. Eine Umdrehung geschaft und krrrrrrr - die Drehscheibe hängt fest. Kirschkerne drunter verklemmt, es geht nichts mehr. Fluchen meinerseits....Ich habe dann noch ein paar Versuche unternommen....riesen Sauerrei - Kirschkerne die durch die Küche wie Gewehrkugeln fliegen, meine Hände tief lila verfärbt (Handschuhe wären schlau gewesen!). Extrem genervt und frustriert habe ich die liebe Lotte dann auf den Abwasch geknallt und das komplette Fruchtmuß durch ein Sieb gestrichen. Von Hand! Mit einem Teigschaber! Verlust gab es trotzdem da sich ein wenig Fruchtfleisch partou nicht vom Kirschkern lösen wollte. Ich habe dann aufgegeben und den Rest in den Müll geworfen.

Die hart erkämpften 500 gr Fruchtmuß-Saft-Mix haben übrigens genau 1 1/2 Gläser Gelee ergeben. Also nicht wirklich viel. 




Für alle, die noch nie ein Gelee bzw Marmelade gekocht haben, sei das folgende Rezept:

- 750 ml Fruchtmuß bzw Saft 
- 500 gr Gelierzucker 2:1 
- 1 Spritzer Zitronensaft (wenn die Frucht sehr süss ist)

Wenn man mehr oder weniger Frucht hat, kann man den Zucker dementsprechend anpassen. Für 500 ml Saft reichen z.B 330 gr Zucker. 

Natürlich kann man dann noch weitere Zutaten zufügen. Ich habe an unser Sauerkirschgelee noch ein wenig Zimt gegeben. Aber da gibt es natürlich unglaublich viele Kombinationen die sich eignen: z.B passt Vanille gut zu Erdbeeren, Banane zu Kirsch, Zimt zu Pflaume usw. Und einen ordentlichen Schuß Rum kann man sicherlich auch je nach Fruchtsorte mal dazu geben. 

Das Kochen der Marmelade bzw dem Gelee ist dann auch wirklich easy - peasy. Einfach die Maße mit dem Zucker mischen solange es noch kalt ist. Dann auf dem Herd bei starker Hitze zum Kochen bringen (ab und zu rühren) und sobald das Ganze dann sprudelnd kocht genau 4 Minuten kochen lassen. Dann in die vorbereiteten Gläser füllen, gut verschließen und die Gläser auf den Kopf stellen. Bitte nicht wie ich vergessen, die Gläser nach ca. 10 Minuten wieder richtig rum zu drehen. Bei mir ist nämlich das Gelee dann falsch rum hart geworden *räusper*

Lotte habe ich übrigens am nächsten Tag wieder aus meiner Küche verbannt. Freundschaft gekündigt! Fristlos ;-) 

Liebe Grüße, Karin 

P.S Verfärbungen vom Kirschsaft kriegt man mit Zitronensaft und Backpulver relativ gut wieder weg - aber Handschuhe zu tragen ist sicherlich schlauer ;-) 

Mittwoch, 1. Juli 2015

Summer Basics: Brötchen, Weckle, Semmeln, Schrippen..... // German Rolls

Hallo ihr Lieben,

nun ist es soweit: der Sommer ist in vollem Gange. Es ist so richtig heiß und der Herd bleibt bei den meisten von uns aus.
Und die einschlägigen Foodblogs sind voll von leckeren Salatrezepten, Grillgemüse, Dips, Saucen und eisgekühlten Drinks. 

Und was mache ich? Ja, ich poste die Mutter aller Beilagen zu Salat, Grillgemüse und co. :
Brötchen - auch bekannt als Weckle, Semmeln, Schrippen oder was auch immer! 
Diese sind zwar nicht ganz so fotogen wie die bunten Salate und Saucen, jedoch nicht weniger lecker und als Basic dazu einfach unerlässlich.

Da ich vor einiger Zeit endlich in eine anständige Küchenmaschine investiert habe, ist es für mich nun endlich auch eine Leichtigkeit Brot und Brötchen zu backen die innen luftig und außen knusprig sind. Kein Vergleich zum Handkneten früher! 


keine Zeit für gestellte Bilder, sondern Schnappschüsse vom Realife - Mittagstisch ;-) 

Mein Rezept für 15 Brötchen:

- 500 gr Mehl (Ich habe Type 700 benutzt)
- 10 gr Salz
- 1/2 Würfel Hefe bzw 1 Päckchen Trockenhefe
- 5 gr weiche Butter
- 2 Prisen Zucker (ca. 2-3 g)
- ca. 280 - 300 ml kaltes Wasser

Und so einfach gehts:

Das Mehl sieben. Salz, Fett und Zucker zugeben. Die Hefe im Wasser auflösen und ebenfalls zugeben. Von Hand oder eben mit der Küchenmaschine zu einem schönen, glatten Teig kneten und dann erst Mal eine halbe Stunde gehen lassen.
Die Wassermenge richtet sich nach der Mehlsorte. Ich habe 280 ml genommen und dann nochmal einen kleinen Schluck nachgegossen nachdem der Teig zu trocken war. 
Brötchen formen, auf ein Backblech legen und nochmal abgedeckt etwa 20 Minuten gehen lassen.
Die Brötchen nach etwa 15 Minuten mit einem scharfen Messer einschneiden.

Den Ofen auf 240 Grad  (Ober - und Unterhitze) aufheizen. Ich gebe dann gerne 1-2 Tassen Wasser auf ein Backblech das mit im Ofen ist und pinsle auch zusätzlich die Brötchen noch mit Wasser ein für eine ideale Kruste. Backzeit ist etwa 18-20 Minuten. 

Am besten frisch und noch warm genießen! :-) 

Die Brötchen können natürlich auch nach Belieben noch mit Körnern verfeinert oder z.B mit Käse überbacken werden. Mit hausgemachter Kräuterbutter sind sie ebenfalls sehr lecker!  


Liebe Grüße, Karin 




Hey everyone,

summer has finally arrived here and its so hot outside that nobody really bothers to cook.
Its time for bloggers to share their fancy summer salads, bbq - sauces and ice cold drinks and what am I up to?
I bake german rolls, known as "Brötchen", "Weckle" or "Semmeln" here - the side dish to every salad, grilled vegetables or bbq - food.
Rolls aren't quite as beautiful on pictures than salads are, but they're not less delicious.

Here is my recipe for 15 rolls:

- 500 gr flour (I used "Type 700")
- 10 gr salt
- 25 gr fresh yeast
-  5 gr butter 
- 2 pinces of sugar
- approx. 280- 300 ml cold water

Mix the flour with salt, sugar and butter. Add yeast to the water and mix it. Add the water-yeast-mix to the rest and knead the dough until its smooth.
Let it rest for 30 minutes, form the rolls and put them on your baking sheet.
Let it rest another 20 minutes. Cut the rolls with a sharp knife after 15 minutes.
No coat the rolls with water and add another 2 cups water on a seperate baking sheet below.
Bake the rolls for 18-20 minutes in the preheated oven. (240° Celsius)

These rolls go nicely with all kind of seeds and grains or even with a topping of cheese.
I also really enjoy them with fresh herb butter. 

See you soon! Karin

Sonntag, 28. Juni 2015

Heidelbeer-Joghurttorte // Blueberry Yoghurt Cake

Hallo ihr Lieben,

es ist wieder eine ganze Weile her seit ich zuletzt gepostet habe - unglaublich wie schnell die Zeit vergeht! Ich hoffe es geht euch allen gut und ihr habt ein bisschen beständigeres Sommerwetter als wir es derzeit hier haben. Sonne, Regen, Gewitter - erst heiß, dann kalt - der reinste Wahnsinn. Mir selbst und unserem Baby geht es sehr gut. Bin jetzt am Ende des siebten Monats angekommen und so langsam werde ich natürlich ein wenig unbeweglich, aber das gehört eben dazu.  

Nachdem ich zu Beginn der Woche Geburtstag hatte, veranstalten wir heute Nachmittag einen kleinen, nachträglichen Geburtstagskaffee mit der Familie und dazu habe ich gestern bereits eine Heidelbeer-Joghurt-Torte gebacken. Ich habe vor einigen Tagen mal eine Torte mit Heidelbeeren auf Pinterest gesehen, aber das Rezept war nicht ganz nach meinen Vorstellungen. Ich wollte etwas Leichteres machen, schön für den Sommer. Nicht zu süss, nicht zu viel Fett. Herausgekommen ist folgendes:





Rezept für Heidelbeer-Joghurt-Torte

Teig:

1/2 Grundrezept Biskuitteig - Wer es noch nicht kennt, der klickt hier

Creme:

- 500 gr Heidelbeeren (ich habe TK benutzt)
- 2 Pk. Vanillezucker (= ca. 15 gr)
- 1 TL Zitronenschale
- etwas Mehl oder Speisestärke zum Binden

- 350 gr Naturjoghurt
- 250 gr Frischkäse
- 200 ml Schlagsahne
- 2 EL Zucker

ausreichend Gelantine / Agartine für 1200 ml Flüssigkeit. Ich habe 15 Blatt weiße Gelantine benutzt.

Deko:

150 gr frische Heidelbeeren



Und so wird's gemacht:

Den Teig nach Rezept zubereiten und gut auskühlen lassen.
Heidelbeeren in einem großen Kochtopf erhitzen, Vanillezucker und Zitronenschale zugeben, alles gut aufkochen lassen und dann ganz fein pürieren.
Die Masse mit etwas Mehl oder Stärke binden, so das sie von der Konsistenz einem Kompott entspricht. Die Masse ganz abkühlen lassen.

Gelantine einweichen bzw nach Packungsanleitung zubereiten.
Joghurt und Frischkäse mit 2 EL Zucker mischen. Dann das Heidelbeerkompott unterrühren.
Die Gelantine mit schwacher Hitze auflösen und mit etwas Creme die Temperatur angleichen. Gelantine in die restliche Creme einrühren.
Die Creme kurz in den Kühlschrank stellen.
Einen Becher Sahne (200 ml) steif schlagen und unter die leicht gelierte Creme rühren.
Einen Tortenring um den Boden stellen, die Creme komplett draufgießen, glatt streichen und im Kühlschrank mehrere Stunden gelieren lassen. Den Ring entfernen. 

Ganz zum Schluß etwa 150 gr frische Heidelbeeren waschen, abtrocknen und zur Deko auf dem Kuchen verteilen. 

Ich hoffe das Rezept gefällt euch und ich freue mich über Kommentare, falls sie jemand nachgebacken hat! 

Liebe Grüße, Karin 



Hey everyone,

its been a while since the last post! Sorry for that - time is moving so fast at the moment.
I hope you enjoy a good summer while we struggle here with sun, rain, thunderstorm, heat, cold....its crazy!
Me and the baby are fine by the way. I'm in the end of the second trimester now and I'm getting a bit unflexible now and then - but thats how it is! 

Since I had birthday in the beginning of this week, we're hosting a little Teaparty here this afternoon. Today is a nice, warm summer day and I made a bluebeery yoghurt cake.
I saw something similar on pinterest, but I came up with my own recipe. I wanted to create something fresh, not too sweet, not too rich and I think I reached my goal just fine.

Here is the recipe:

 Dough:

1 biskuit cake base (homemade or store bought)
I made mine with this recipe: click

Topping:

- 350 gr unsweetened yoghurt 
- 250 gr cream cheese
- 200 ml cream (30% fat)
- 2 Tablespoons white sugar

- 500 gr blueberry (I used frozen ones)
- 15 gr vanilla sugar
- 1 teaspoon lemon zest
- a little flour or corn starch

- enough gelantine to use for 1200 gr Topping

Decoration:

150 gr fresh blueberrys

Take a big pot and heat up the frozen blueberrys on medium heat.
Add vanilla sugar and lemon zest.
Let it cook for about 5 minutes and then puree the berrys. Use a little starch or flour to thiken the mixture. 

Now mix up the yoghurt, creamcheese, 2 Tbsp of sugar and add the berrysauce.
Add the gelantine and let it cool in the fridge for a few minutes.
Whip the cream and add it to the mix. Take a cake ring, put it around your cake base and add the complete cream.
Let it cool in the fridge for serval hours.
In the end you can wash the fresh blueberrys, dry them off and add it as decoration on the top of the cake.

I hope you like this recipe and if you give it a try - please let me know! 

See you soon, Karin

Dienstag, 5. Mai 2015

Geschenke aus der Küche: Kumquatessig zum Muttertag // Kumquat - Vinegar

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe ihr seit gut in den Mai gestartet. Da nächsten Sonntag ja mal wieder Muttertag ist, wollte ich euch mal wieder eine Geschenkidee aus der Küche posten. Nachdem ich letztes Jahr schon mal einen Granatapfelessig gemacht hatte, folgt nun ein exotischer Kumquatessig.

Kumquat? Was ist denn das? Das sind kleine, orangenähnliche, Zitrusfrüchte die z.b auf den griechischen Inseln (besonders Korfu) einheimisch sind.
Mein Mann und ich waren 2008 auf Korfu und da haben wir an jeder Ecke Kumquatlikör, Seife usw kaufen können. Mein Mann hatte dann vor ein paar Wochen eine kleines Kumquatbäumchen in der Gärtnerei entdeckt und diesen spontan gekauft. Als nun die Ernte anstand habe ich diesen tollen Essig angesetzt, der zu allen Blattsalaten passt und früchtig herb schmeckt. 



Alles was ihr braucht:

- 500 ml Weißweinessig
- ca. 10 Kumquatfrüchte
- für den besonderen Pfiff: ein Stängelchen Zitronenmelisse oder alternativ ein paar Zitronenzesten

Die Früchte gut waschen, dann halbieren und in eine gut gereinigte Flasche geben.
Essig drübergießen und Melisse zugeben. 
An einem dunklen Ort für ca. 2 Wochen ziehen lassen, dann den Essig abfiltern.
Ich habe ihn dann nochmal kurz auf dem Herd zum Kochen gebracht und ganz heiß in die sterilisierte Flasche gegeben. Gut verschließen und dann möglichst trocken und kühl lagern. 

Ich wünsche Euch eine schöne Restwoche!

LG, Karin


Hey everyone,

I hope you had  a good start into May. Since it is Mothers Day this Sunday, I thought it would be a nice idea to post a gift from the kitchen.
Last year I made a  vinegar with Pomegranade and this year I decided to use some exotic Kumquats.
Kumquats? What is that? 
Kumquats are a small fruit, similar to oranges - they usually grow in warmer countrys i.e on the greek islands (especially on Corfu).
We have been to Corfu in 2008 and saw them almost everywhere. 
My husband found a little kumquat tree in our local garden shop and we havested so many I didn't know what to do with them all. 
This vinegar goes nicly with all kinds of leaf salades. 

All you need is:

- 500 ml white wine vinegar
- 10 kumquats
- for the special touch: a bit lemon balm or lemon zests 

Wash the kumquats and cut them in half. Add it to a cleaned bottle. Add vinegar and lemon balm, close the bottle and leave it for 2 weeks on a dry and cold place.
After that, remove the kumquats and the balm and let the vinegar cook for a few minutes. 
Fill it, still hot, in a sterilized bottle.

See you soon!

Karin

Mittwoch, 29. April 2015

Griechischer Flammkuchen - Tarte Flambée Greek Style

Hallo ihr Lieben,

wow - sind tatsächlich drei Monate ins Land gegangen seit ich zuletzt gebloggt habe?
Ich muss gestehen, die letzten Monate war ich leider komplett unmotiviert in Sachen blogging.
Ein Blog soll ja eigentlich Spaß machen und für mich wurde der Blog mehr und mehr nur zur Last. Deshalb habe ich nun eine ganze Weile pausiert und mich auch auf andere Sachen konzentriert. 
An der Stelle habe ich dann auch noch ein paar ganz große Neuigkeiten aus unserem privaten Umfeld, die ich Euch nicht vorenthalten möchte : Im September vergrößert sich unsere Familie und wir werden zum zweiten Mal Eltern. Unsere Tochter ist schon jetzt ganz gespannt auf das Leben als große Schwester und kennt kaum ein anderes Thema als der dicke Bauch von Mama. Zu meinem Leidwesen muss sie jeden Menschen in unserem Umfeld darauf hinweisen wiiiiie dick Mama schon ist. ;-) 

So, nun aber wieder zurück zum eigentlichen Posting! Ich weiß, Flammkuchen habe ich hier schon mal gepostet, aber dieses Mal habe ich einen anderen Beleg dazu gemacht und da dieser echt lecker ist, wollte ich ihn Euch nicht vorenthalten.



Flammkuchen "griechische Art"  

Teig (für 2 Flammkuchen)

- 500 gr Mehl
- 2 Prisen Salz
- 4 EL Olivenöl
- 250 ml Wasser

Aus dem Teig wird ein Knetteig hergestellt, der sofort weiterverarbeitet werden kann.
Es ist nur wichtig das er ganz dünn auf das Blech ausgerollt wird, denn das ist ja bei Flammkuchen das Allerwichtigste!

Belag:

- 1 Becher (200 ml) Sauerrahm oder Creme Fraiche 
- 2 Charlotten in Ringe geschnitten
- 1 Pk. Feta z.B mit Kräutern (200 gr)
- nach Geschmack 4-5 milde, grüne Peperoni in Ringe geschnitten

Der Rahm wird auf den Teig gestrichen und dann wird wie bei einer Pizza belegt.
Dann den Teig für etwa 17- 20 Minuten bei 250 Grad im Ofen backen.
Wer einen Pizzastein besitzt kann diesen auch gerne benutzen, dann wird der Teig sogar noch besser und "steinofiger" ;-) 

Guten Appetit! LG, Karin



Hey guys

wow - has it really been three month since I last posted here?
I must confess that I wasn't really motivated to do any blogging.
More and more the blog became a burden and I guess that is not the point in having a blog. Its supposed to be fun, isn't it?
Well, I focused a little on other things in the past weeks and I also have some big news to share with you today.
In September, we will welcome a new member to our family! Yes, you're right - I'm having a baby again. Our daughter is already thrilled and is looking forward to her new life as a big sister. To my regret she's pointing out to everyone how BIG mama's belly already became. :-)

Well, so now back to topic. This tarte flambée is made with a greek style topping and its absolutly delicious - believe me.

All you need is:

- 500 gr all purpose flour
- 2 pinches of salt
- 4 Tbsp. olive oil
- 250 ml water

mix all ingrendients to a smooth dough. Roll out like a pizza, but make sure its as thin as possible. 

Add :

- 1 layer of sour cream or "creme fraiche"
- 2 red onions (cut in rings)
- 200 gr of feta cheese (cut in cubes)
- 4-5 mild green peppers (cut in rings)

Now bake it on 250 degrees celcius for 17-20 minutes.
If you own a pizza stone use it  - it will taste even better.

Enjoy  and see you soon!
Karin 


Donnerstag, 29. Januar 2015

Zucciniauflauf oder auch von der Unlust auf den Winter


Wenn ich derzeit aus meinem Fenster schaue, sehe ich das: 


Das ist sicherlich der Traum jedes Wintersportlers, aber mich versetzt es nicht gerade in die allerbeste Stimmung. Schnee an Weihnachten - ja okay - das macht besinnlich und bei strahlendem Sonnenschein in der weißen Pracht spazieren zu gehen ist auch toll, aber so ist es einfach nur düster und die Straßen sind eine einzige Rutschbahn.



Deshalb kann ich es wohl nur als Verzweiflungstat abtun, das ich diese Woche beim Einkaufen - ganz unsaisonal - eine Zuccini gekauft habe. Zuccini steht für mich für Sommer, Garten, Wärme, mediteranen Flair - alles was ich derzeit vermisse. 

Nach kurzer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen diesen Zucciniauflauf zu machen. Der geht so schnell und schmeckt einfach ausgezeichnet.



Rezept für Zucciniauflauf (für 2 Personen)

- 1 große Zuccini
- 100 gr geriebener Käse (nach Geschmack)
- 1 Dose Tomaten (gehackt)
- 1 Charlotte (gehackt)
- 2 Zehen Knoblauch (gehackt)
- frisch gemahlener Pfeffer, Meersalz
- 1 Schluck Sahne
- (Kräuter nach Belieben)

Die Zuccini putzen und in Streifen schneiden. 
Die Zwiebeln in etwas Olivenöl anschwitzten, Knoblauch zufügen und kurz weiter erhitzen.
Nicht braun werden lassen, sonst wird der Knoblauch bitter. Mit den Tomaten aus der Dose ablöschen und noch einen Schluck Wasser zufügen, damit das Ganze nicht zu dick wird.
Ca. 5 Minuten köcheln lassen, die Sahne zugeben und am Schluss mit Salz, Pfeffer und ggf. Kräutern abschmecken.

Die Zuccinistreifen in eine Auflaufform schichten (wie eine Lasagne). Über jede Schicht Sauce geben und zum Schluß mit Sauce abschließen. Den Käse auf dem Auflauf verteilen und für eine perfekte Kruste noch ein paar Semmelbrösel drübergeben.

Im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad für ca. 15 Minuten überbacken. Die Zuccini kochen in der Sauce und sollten wunderbar weich werden.

Liebe Grüße, Karin

Did you see the pictures on the top of the page? Thats what it looks like outside of my window these days.

I'm pretty sure its a dream for those who like winter sports, but for me...not so much.
Snow at xmas is alright. It helps to get into those magical xmas mood and yes, its fun to walk in the snows while the sun shines bright, but now? The days look dark and the streets are a slippery nightmare. 

Therefore I can only count it as act of desperation that I bought a zuccini yesterday. I associate zuccinis with summer, garden time, warmth and mediterian flair - everything I miss lately.

After a quick consideration I made this zuccini casserole - its so simple & delicious! 

Recipe for zuccini casserole (serves 2)

- 1 big zuccini
- 100 gr grated cheese
- 1 can of tomatoes (chopped)
- 1 red onion (chopped)
 - 2 gloves of garlic (chopped)
- fresh grounded pepper and sea salt
- a bit of cream
- (herbs if wanted)
- (breadcrumps )

clean the zuccini and cut it into stripes. Set aside.
Heat a bit of olive oil in a cooking pot and add the chopped onions.
Let them cook a while and add the garlic. Avoid that it browns, because that makes the garlic bitter. Add the tomatoes and a little water if the sauce is too thick.
Let it cook for about 5 minutes, add the cream, then salt, pepper and herbs.
Take the zuccini stripes and pile them into a casserole dish like a lasagna.
Add sauce to every layer and add the cheese on top. If you like a good crust, sprinkle a few bread crumbs over the cheese.

Bake it in the oven for about 15 Minutes. 200 degrees celsius.

See ya soon, Karin  






Montag, 19. Januar 2015

Brot - Bällchen für Partys oder einfach für die Lunchbox

Hallo Ihr Lieben,

seit meine Tochter ein stolzes Kindergartenkind ist, zerbreche ich mir jeden Morgen den Kopf darüber was ich ihr zum Essen mitgebe. Es muss in eine Lunchbox passen, es soll gesund sein und es muss ihr natürlich auch schmecken. Gar nicht so einfach!

Diese kleinen Brotbällchen sind für die Lunchbox ideal, aber sie machen sich auch super auf einem kleinen Buffet, beim Grillen usw. 




Rezept für ca. 15 Brotbällchen

- 500 gr Mehl (300 gr 405er + 200 gr Vollkorn-Dinkel)
- 250 ml lauwarmes Wasser
- 1,5 TL Salz
- 1 Päckchen Trockenhefe
- ein wenig Olivenöl

(Körner, Sesam usw nach Geschmack)

Hefe im Wasser auflösen und mit Mehl und Salz zu einem Teig verrühren.
30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Dann kneten und dabei etwas Olivenöl mit in den Teig kneten. Einen guten "Schuss" - das sind ca. 1 EL. 

Den Teig in Kugeln formen. Am Schluss alle Kugeln einmal mit der oberen Seite in Wasser tauchen und dann direkt in die Schüssel mit den Körnern. So bleiben sie ideal haften.

Ofen auf 200 Grad heizen und die Brotkugeln für 20 Minuten goldbraun backen. 

Ich hoffe ihr mögt das Rezept, ich freu' mich wie immer über Feedback!

Grüße, Karin


Hey everyone,

my daughter started kindergarten this year and ever since, I'm thinking about the food I can put into her lunchbox. It has to be small enough to fit in the box, it has to be healthy and of course she has to like it. Sometimes a challenge!

However, this little bread balls are perfect for lunchboxes, but also for partys, bbq's....

Recipe for 15 bread balls

- 500 gr flour (300 gr all purpose flour + 200 gr whole wheat spelt flour)
- 250 ml lukewarm water
- 1,5 teaspoons salt
- 1 pack instant yeast
- a few dropes Oliveoil

(grains, sesame....what you like)

Mix the yeast into the water and then add it to flour and salt. 
Let it rest at a warm place for 30 minutes, then knead it again and add a few drops Oil.
Form balls in the size you prefer and dipp the top of the ball into a bit of water.
Add grains or sesame to the wet side of the ball. Bake them in the oven for 20 minutes.
200 degrees Celsius is enough. 

Hope you like them :-)

See ya, Karin