Samstag, 23. Januar 2016

Merci Aurélie - ein perfektes, französisches Baguetterrezept

Hallo ihr Lieben,

es gibt so ein paar Dinge die schon sehr lange auf meiner "To do" - Liste stehen. Darunter auch: ein echtes, französisches Baguette backen. Ich weiß gar nicht so genau warum, aber irgendwie schob ich das Rezept immer wieder nach hinten, weil stets etwas Anderes wichtiger erschien. Aber nun bin ich ENDLICH dazu gekommen und das Ergebnis hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen! Mein Mann meinte gestern beim Abendessen, das ich ab sofort nur noch selbst Baguette machen darf - es schmeckt einfach viel besser als das Gekaufte vom Supermarkt. 

Da ich mich nicht mit fremden Federn schmücken möchte, sei an dieser Stelle erwähnt, das dieses wunderbare Rezept von Aurélie Bastian stammt. Aurélie betreibt einen Onlineshop, sowie die Webseite franzoesischkochen.de - In diesem Sinne: Merci Aurélie und hier kommt das Rezept: 




Rezept für 1 Baguette  - kann beliebig verdoppelt und verdreifacht werden:

- 250 gr Mehl 550
- 1 TL Trocken-Hefe*  
- 6 gr Salz
- 160 ml lauwarmes Wasser 

Aurelie benutzt frische Hefe, aber das hatte ich nicht da. Es funktioniert auch mit Trockenhefe *



Die Zutaten werden alle mit einem Kochlöffel vermischt, zu einer Kugel geformt und dann muss das Ganze 20 Minuten abgedeckt gehen. Das Küchentuch zum Abdecken sollte leicht feucht sein.



Nach 20 Minuten den Teig auf die Arbeitsfläche legen und zu einem Quadrat formen.

Dann wird der Teig gefaltet. Von jeder Ecke einmal zur Mitte.


Dann muss man es weitere 20 Minuten gehen lassen, wieder falten, wieder gehen lassen usw. Man macht es drei mal um es insgesamt 60 Minuten gehen zu lassen.



Nun wird das Baguette geformt und entweder auf ein Backblech gelegt oder aber auf ein spezielles Baguetteblech wie ich es benutzt habe. So ein Blech kostet rund 15 Euro und ist seine Anschaffung auf jeden Fall wert. Das Baguette bekommt dadurch nicht nur die hübsche Form, sondern die Löcher in der Form gewährleisten auch das der Wasserdampf im Ofen rundherum an den Teig gelangt.

Wobei wir beim Backen angekommen wären. Heizt den Ofen auf 240 Grad und backt das Baguette für ca. 20 Minuten. Vor dem Backen könnt ihr es noch ein paar Mal einschneiden, was ich jedoch nicht getan habe. Wichtig ist: ein Blech mit Wasser im unteren Teil des Ofen einschieben und den Ofen während des Backens nicht öffnen, damit der Dampf nicht entweichen kann. Nach der Backzeit den Ofen vorsichtig aufmachen, damit euch das heiße Dampf nicht ins Gesicht schlägt! 


LG, Karin

P.S Das von mir verwendete Blech findet ihr hier*

* = Amazon Partnerlink





Sonntag, 8. November 2015

Mal wieder spontan eingeladen? Last - Minute - Marzipankugeln

Hallo ihr Lieben,

da bin ich wieder! Ein paar spannende Wochen liegen hinter uns. Ein wenig Aufregung gab es auch. Nachdem ich eine Woche daheim war, musste ich  leider noch mal zurück ins Krankenhaus. Jetzt geht es mir aber wieder gut und das Leben als vierköpfige Familie kann endlich starten!

Das heutige Rezept geht super schnell und ist echt praktisch, wenn man mal wieder spontan eingeladen wird und noch schnell etwas zaubern möchte. Zutaten braucht es auch  nicht sehr viele und oftmals hat man sie sogar schon zu Hause.


Entschuldigt bitte das unkreative Bild - mit Baby auf dem Arm war das leider nicht sooo einfach ;o)


Rezept für ca. 18-20 Marzipan-Kugeln

- 200 gr fertige Marzipanrohmasse
- 100 gr dunkle Kuvertüre
- 100 gr Trockenfrüchte kleingehackt z.B Cranberries
- ca. 2 EL ungesüsste Kokosraspel

Die Früchte hacken und unter die Rohmasse kneten. Unbedingt vorher Hände waschen damit kein Fusselchen oder sonst was an der Hand ist. Das bleibt nämlich sonst gnadenlos an der klebrigen Masse hängen!
Die Rohmasse in einen Block formen und in ca. 1 cm breite Stücke teilen und dann von Hand zu Kugeln formen. Kuvertüre hacken, über dem Wasserbad schmelzen und die Kugeln darin wenden bis sie rundherum mit Schokolade bedeckt sind. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Rost legen und mit den Kokosflocken bestreuen. Dann trocknen lassen. Dauert ca. 1-2 Stunden bei Raumtemperatur. Wenn's schneller gehen muss kurz ins Gefrierfach legen oder in den Kühlschrank.

Die fertigen Kugeln dekorativ verpacken und dann kanns los gehen auf die Party! 


Liebe Grüße, Karin 

Freitag, 9. Oktober 2015

Ein großes Stück Glück und eine kleine Pause

"Es gibt Momente im Leben, die selbst in der Wiederholung nichts von ihrem Zauber verlieren"


Ihr Lieben,

lange haben wir auf ihn gewartet und nun ist es endlich soweit: Unser Sohn ist gesund und munter am 1. Oktober geboren worden. Stolze 55 cm misst der "Kleine" und die 4-Kilo-Marke hat er ebenfalls geknackt: 4005 gr ;-)  

Wie ihr vielleicht wisst, hatte ich mir dieses Mal sehr eine normale Geburt gewünscht und diese habe ich auch bekommen. Obwohl ich mir während der Wehen schon manchmal dachte: "Warum genau wolltest du das durchmachen? WARUM? AUA!!" 

Nun ist unser kleiner Schatz aber da und mir geht's auch schon wieder ganz gut. 
Trotzdem habe ich mich dazu entschieden hier auf dem Blog ein wenig zu pausieren und meinen Fokus erst mal eine Zeit lang nur auf meine Familie zu legen. 

Aber keine Angst, eine so lange Pause wie zu Beginn des Jahres wird es dieses Mal nicht werden :-) Dafür gibt's viel zu viele leckere Herbst - und Winterrezepte und ich freue mich sehr auf meine Elternzeit, die mir die Möglichkeit gibt ein bisschen mehr Zeit in der Küche zu verbringen und viele neue Dinge auszuprobieren.

Bis dahin :-)

Liebe Grüße, Karin  

Samstag, 26. September 2015

Ich back's mir im September: Rosmarin - Thymian - Ciabatta

Hallo ihr Lieben,

wow - ist wirklich schon ein ganzer Monat wieder um? Da habe ich doch gerade erst den Streuselkuchen für das August-Backen gepostet und nun ist schon der September dran! 

Das Motto von "Ich back's mir" (eine Aktion von Tastesheriff.com) ist dieses Mal "Backen mit Kräutern". Lange überlegen musste ich für dieses Motto nicht, da ich regelmässig dieses Ciabatta mit Rosmarin und Thymian backe. Es ist sozusagen unser Dauerbrenner der nicht nur beim Grillen zum Einsatz kommt, sondern auch extrem gerne in die herbstliche Kürbissuppe gedippt wird. 



Rezept für Rosmarin - Thymian- Ciabatta

- 500 gr Mehl, Type 550 
- 21 gr frische Hefe oder 1 Beutelchen Trockenhefe
- 1 TL Zucker
- 300 ml Wasser
- 2 TL Salz
- 4 EL Olivenöl
- 2-3 TL (getrocknete) Rosmarinnadeln *
- 2 - 3 EL (getrockneter Thymian)*

* Ich benutze die getrockneten Kräuter


Mehl, Hefe, Zucker und Wasser vermischen und zu einer Kugel formen. Abgedeckt eine Stunde gehen lassen.
Olivenöl, Salz, Rosmarin und Thymian vermischen. Jetzt nehmt ihr die Teigkugel und knetet nach und nach das Öl von Hand dazu. Auf den ersten Blick kommt einem das Ganze echt schmierig und ölig vor, aber das muss so sein. Sobald das ganze Öl verknetet ist bestäube ich den Teig wieder großzügig mit Mehl, dann forme ich zwei kleinere Laibe und lasse sie noch mal mindestens 2 Stunden abgedeckt gehen. Danach gehen sie direkt in den vorgeheizten Ofen bei 200 Grad auf den Pizzastein. (Alternativ auf's Backblech).

Das Brot braucht dann etwa 20 Minuten um goldbraun zu backen. Besonders gut schmeckt es noch warm, also könnt ihr es gleich servieren. 

Guten Appetit! 

LG, Karin


Montag, 21. September 2015

Kürbissuppe 2.0 - dieses Mal mit Karotte, Ingwer und Chili // Und ich habe heute leider kein Foto für dich!

Hallo ihr Lieben,

nach dem ich vor 2 Jahren dieses Rezept für Kürbissuppe vorgestellt habe, wollte ich dieses Jahr mal etwas Neues ausprobieren. Bei meiner Recherche im Internet bin ich dann über dieses Rezept mit Karotte, Chili und Ingwer gestolpert. Das Originalrezept benutzt Weißwein, den ich aus "familienfreundlichen Gründen" jedoch weggelassen habe. Auch auf die Worchestersauce musste ich verzichten - die hatte ich nämlich nicht da. 

Das die Suppe Ingwer und Chili enthält kommt mir übrigens gerade Recht. Angeblich ist ja Beides Wehenfördernd und ich hätte nichts dagegen wenn sich unser Sohn nun endlich auf den Weg machen würde.
Wir sind ganz kurz vorm errechneten Termin und ich bekomme so langsam das Übergewicht nach vorne. Würde mich auch nicht wundern wenn wir den Kleinen später zum Boxtraining anmelden müssen - auf meine Blase boxt er nämlich beinahe im Minutentakt und ist damit sehr zielsicher. Autsch!

Sooo und nun wieder einen eleganten Schlenker zurück zu dieser herrlichen Kürbissuppe.
Sie ist echt lecker und wärmt einen ordentlich durch wenn's jetzt wieder kälter wird. Scharfes Essen sollte man allerdings schon mögen, da sie doch ein wenig "nachbrennt".  

Anmerkung: Leider Gottes muss ich den Post heute ohne Bild online stellen, da unser Notebook leider momentan zur Reparatur ist. Zwar habe ich unser altes Notebook im Gebrauch, jedoch kann dieses die Bilder meiner Kamera nicht verarbeiten. Sie sind zu groß und der PC stürzt ab sobald ich ihm mit der Speicherkarte nur zu nahe komme :-( Bisher habe ich keine Lösung gefunden, aber falls mir noch eine Idee kommt werde ich das Bild nachträglich zufügen.




Rezept für Kürbis-Karottensuppe mit Ingwer und Chili

- 600 gr Hokkaido-Kürbis (am besten Bio, dann kann man ihn einfach mit Schale kochen)
- 200 gr Karotten
- 1 mittelgroße Charlotte
- 30 gr frischer Ingwer
- nach Geschmack: 1-2 Chilischotten 
- 750 ml Gemüsebrühe
- ca. 1 EL Butter
- 200 ml (Koch-)Sahne*
- Abrieb einer Bio-Zitrone
- Salz, Pfeffer & Muskat nach Gusto + 1 Prise Zucker

* Ich benutze Kochsahne mit 7% Fett, aber normale Sahne geht natürlich auch. Dann ist die Suppe eben etwas mächtiger

Den Kürbis waschen und in grobe Würfel teilen. Nicht so schöne Stellen entfernen. Karotten schälen und würfeln, ebenso den Ingwer, die Zwiebel und die Chilischoten.
In Butter zuerst die Zwiebel, Ingwer und Chili anschwitzen, dann Kürbis und Karotte zugeben.
Alles miteinander noch ein paar Minuten weiter anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und ca. 25 Minuten einkochen lassen.
Nach der Garzeit die (Koch-)Sahne zugeben und dann mit Salz, Pfeffer, Muskat, Zucker & dem Zitronenabrieb abschmecken. Ganz zum Schluß dann pürieren und gleich servieren. 

Anmerkung: Wer mag kann 200 ml der Brühe durch Weißwein ersetzen - wie das schmeckt weiß ich aber nicht, da ich es nicht ausprobiert habe. 

LG, Karin

Montag, 14. September 2015

Apfelmuffins mit knusprigen Haferflocken

Hallo ihr Lieben,

bei uns ist neulich der Kindergarten ausgefallen, weshalb meine Tochter den ganzen Tag mit mir verbracht hat. Natürlich kam dann ziemlich schnell gaaaanz große Langeweile auf und so haben wir zur Ablenkung etwas gebacken.

Auf der Suche nach Zutaten haben wir im Küchenschrank dann eine halbe Packung kernige Haferflocken gefunden und in der Obstschale lagen noch ein paar schöne Äpfel rum. Die Idee für die Muffins war geboren. Und natürlich sind sie auch noch gut fürs Gewissen: Äpfel und Haferflocken sind schließlich gesund ;-) 





Rezept für ca. 12 Apfel - Muffins

- 2 mittelgroße Bio-Äpfel (ca. 250 gr)
- 100 gr kernige Haferflocken + ca. 2 EL als Deko
- 140 gr Mehl
- 3 TL Backpulver
- 120 gr brauner Zucker 
- 1 TL Zimt
- 2 Eier
- 125 ml Apfelsaft
- 125 ml Vollmilch
- 5 EL neutrales Pflanzenöl z.B Rapsöl


Den Ofen auf 200 Grad Ober - und Unterhitze vorheizen und eine Muffinsform mit Papierförmchen bestücken.

In einer Schüssel das Mehl, Backpulver, Zucker, Zimt und Haferflocken vermischen.
Die Äpfel waschen und samt Schale in kleine Würfelchen schneiden. Wenn ihr keine Bio-Äpfel benutzt die Schale bitte entfernen.

Die Eier in einer Schüssel verquirlen. Saft, Milch und Öl zufügen. Die Eiermasse über die trockenen Zutaten geben und mit einem großen Löffel alles verrühren.

Am Schluss die Apfelwürfel unterheben. Den Teig in die Förmchen füllen, mit den restlichen Haferflocken bestreuen und bei 200 Grad für ca. 30 Minuten backen bis sie goldbraun sind.

Nach dem Backen sollten die Muffins noch ein paar Minuten im Blech bleiben, dann vorsichtig auf einen Rost heben und ganz auskühlen lassen.



Eine schöne Woche wünsche ich Euch :-) 

LG, Karin 


Freitag, 11. September 2015

Geeiste Himbeercreme mit Ahornsirup und Skyr

Hallo ihr Lieben,

wer mich kennt weiß ja, das ich in Sachen Food grundsätzlich sehr neugierig bin und fast alles zumindest einmal ausprobiere. Nun stolpert man - gerade als Foodblogger - ja immer wieder über die neusten Foodtrends und fühlt sich irgendwann dazu gezwungen sie selbst mal zu testen.

Da ich diese Woche jedoch weder Zeit noch Lust darauf hatte mich an Pulled Pork (pulled beef, pulled chicken!) zu versuchen - habe ich mich dazu entschieden etwas mit Skyr auszuprobieren. 

Skyr? Was ist denn das? Ja, so ungefähr dachte ich auch als ich das erste Mal davon laß.
Aber die Auflösung ist ganz easy: Skyr ist ein Milchprodukt, das traditionell aus Island kommt. Es ist im Prinzip ein Mix aus unserem Magerquark und Joghurt. Skyr enthält viel Protein und wenig Fett und ist damit natürlich ziemlich gesund. Zumal es für diesen niedrigen Fettgehalt sehr cremig daher kommt. 

Nun war natürlich die Frage was ich mit diesem Skyr denn so anstellen könnte. Im Internet findet man tatsächlich recht wenig bzw. fast gar keine Rezept in denen Skyr benutzt wird. Da er aber wie gesagt an Quark/Naturjoghurt erinnert, habe ich  dann einfach kurzerhand eine geeiste Dessertcreme daraus gemacht. Eigentlich wollte ich Honig zum Süssen benutzen, aber ich hatte keinen da - deshalb wurde es einfach ein wenig Ahornsirup. Schmeckt aber auch super :-)



Himbeercreme mit Ahornsirup und Skyr 

- 350 gr Skyr 
- 2 TL Ahornsirup (oder mehr falls man es süsser mag)
- 6 EL TK-Himbeeren
- ein "Schluck" Milch

Rührt den Skyr mit Hilfe der Milch zu einer glatten Maße. Fügt die Himbeeren dazu und püriert das Ganze gut durch. Danach mit Ahornsirup nach gusto süssen. 

Idealerweise sollte man es dann auch sofort essen da sich die geeiste Konsistenz natürlich nicht sehr lange hält.Alternativ kann man es auch noch ein paar Minuten ins Gefrierfach stellen. Man hat dann so eine Art Frozen Joghurt - ähh Frozen Skyr! - als Ergebnis ;-) 

Habt ihr auch schon mal Skyr ausprobiert? 

LG, Karin